Weniger ist manchmal mehr… ein Airbnb Reinfall

Was war eigentlich in Saint Joseph los? Wir zogen ja nach 2 Wochen wie geplant aus unserem schönen Zuhause bei unseren herzlichen Gastgebern Jean und Beatrice in Le Tampon aus. Nun wollten wir den Süden der Insel erkunden und hatten daher ja schon in Deutschland für 4 Wochen die „Villa De Lisle“ im kleinen beschaulichen Städtchen Saint Joseph gebucht. Oha… die Villa war ein recht großes, altes, lieblos saniertes Haus an einer Durchgangsstraße für den gesamten Inselverkehr und direkt neben einem öffentlichen Parkplatz, jedoch nirgends mit Hilfe eines Zauns von irgendwem oder irgendwas abgetrennt. Der Garten war eine Baustelle, die Haustür/Terrassentür war tatsächlich 3 Meter von der befahrenen Straße entfernt ( tägl. Zwischen 6:00 und 23:00 Uhr mindestens 30 Fahrzeuge / Minute aller Art, einschließlich LKWs, Busse, knatternder von wilden Teenagern aufgepimpter Mopeds).

Die Straße war vor ein paar Monaten noch eine einspurige Einbahnstraße. Genau diese hatten wir bei unserer Internetrecherche auch zu sehen bekommen. Von den aktuellen „leicht veränderten“ Straßenverhältnissen stand aber nun nix in der Airbnb- Anzeige, schräg…Die Vermieterin bezeichnete dies ganz charmant als typische „Straßenfolklore“ Réunions. Ich kann nur hoffen, dass dies ein Google-Übersetzungsfehler war 😂, denn hier kläffen zwar oft Hunde, krähen Hähne oder geben Schafe merkwürdige leicht verstörende Geräusche von sich, aber dieser Straßenlärm??? Wenn wir alle Rollläden zuließen war es nur dunkel und heiß, dafür aber fast erträglich. Gesellschaft hatten wir außerhalb des Hauses von den Fußgängern und innerhalb von den unzähligen kleinen Ameisen im Zimmer. Fast eine lange Woche haben wir ausgehalten und das nur mit der Hoffnung auf baldige Rückkehr zu Jean und Beatrice. Diese war bereits nach drei Stunden in Saint Joseph beschlossen und alles klappte dank verständnisvoller Vermieterin, eifrigem Airbnb Supportern und Jean & Beatrice, die uns ihre Wohnung jetzt spontan und viel günstiger für 4 Wochen zur Verfügung stellten, super. Jetzt haben wir zwar ein Zimmer weniger Platz, aber dafür viiiiiel mehr Herzlichkeit, Landidylle, W-LAN ergo glücklichere Kinder (wenn es nur keine Schule gäbe) und alles in allem mehr Zeit, weil Le Tampon doch einfach viel zentraler und schöner liegt. 😁

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