Bienvenido a Costa Rica 🇨🇷

Unser Körper hält uns für verrückt: Temperaturschwankungen von 60 Grad Celsius innerhalb von nicht einmal einer Woche (+30°Réunion> -1° Paris>30° Costa Rica) und dazu noch eine Zeitumstellung von insgesamt 10 Stunden. Nach drei Tagen haben wir zwar noch immer ordentlich mit dem Jetlag zu kämpfen, aber es hat sich mehr als gelohnt!

Am Donnerstag verschob sich auf Grund einer defekten Maschine unser Abflug leider um 2 1/2 Stunden, die ja noch zusätzlich am Flughafen rumkriegen mussten. Aber wir waren nicht die einzigen Touristen. Anfangs dachte ich, hier wäre erneut eine weitere Pandemie ausgebrochen. Lauter Menschen mit weißen Ganzkörperanzügen, Taucherbrillen und mindestens 1-2 FFP2-Masken kamen uns entgegen und waren überall in den Wartebereichen der Gates zu sehen. Nach kurzer Irritation klärte dies ein kurzer Blick auf die Departure- Anzeige auf: der Flug nach Guangzhou hatte ebenfalls eine mehrstündige Verspätung. Ok, dagegen waren wir trotz FFP2- Maske als wahre Pandemieschleudern unterwegs. Puh, Hauptsache nicht die nächste Pandemie 😬! Tatsächlich regnete es draußen in Strömen und wir waren sehr froh, gegen 18:00 Uhr dann eben mit einer etwas älteren, hier leider auch kleineren/ engeren Ersatzmaschine erneut in den Sommer zu starten. Diesmal auf der anderen Seite der Welt: Zielflughafen SJO (San José)

Schmuddelwetter in Paris – der Abschied fällt nicht schwer

Nach langen 12 Stunden Flug kamen wir dann ja witziger Weise ebenfalls am Donnerstag um 22:45 Uhr (5:45 Uhr Europ. Zeit) nach einem etwas rütteligem Flug sehr müde an. Tatsächlich frage ich mich dann mittlerweile immer, ob sich diese ganze Aufregung, das Zittern im Flieger, dieser ständig leichte Anflug von Panik bei jeder kleinsten Turbulenz lohnt und komme hier inmitten von Vogelgezwitscher und in einem herrlichen tropischen Garten sitzend wieder einmal zu dem Schluss: Aber klar doch!

Endlich wieder im Sommer. Nach 5 Tagen Schmuddelwinter.

Costa Rica erlaubt aktuell Touristen aller Länder die Einreise ohne PCR- Test. Ist das jetzt hinsichtlich der weltweit gestiegenen Zahlen sicher? Wir haben keine Ahnung. Trotzdem haben wir uns zu dieser Fortsetzung der Reise entschlossen, weil wir davon ausgehen, dass wir hier als Familie im Mietauto quasi sowieso für uns isoliert sind und daher wenigsten viel sehen und erleben können und dies meist maskenfrei. Wie sieht es nun wirklich hier in Costa Rica aus? Nachdem in Frankreich sämtliche – Pandemievorschriften der Regierung ja etwas weniger diszipliniert von vielen Menschen, die uns begegneten, befolgt wurden und es einen vorgeschriebenen Mindestabstand von nur (!) 1m gab, waren wir schon am Flughafen in San José verblüfft. Masken wurden von allen getragen , selbst die Nase war bedeckt und es gilt hier ein Mindestabstand von 1,80m. Dieser wird auch konsequent in Geschäften und in öffentlichen Gebäuden eingehalten. In Geschäften müssen wir beim Eintreten jedes Mal die Hände desinfizieren und dürfen diese überhaupt nicht betreten, wenn eine maximale Anzahl von Besuchern überschritten wird. Dafür gibt es hier eigens angestellte Leute, die uns sehr höflich darauf hinweisen, sollten wir etwas vergessen. Ehrlich gesagt gibt es uns dadurch schon ein sichereres Gefühl, vor allem im Vergleich zur etwas legeren Handhabung in Paris.

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