Privatstrand oder 7 Stunden im Nationalpark Manuel Antonio? Teil 1

Es ist eigentlich Quatsch, beides miteinander zu vergleichen. Aber Jürgen erzählte uns, dass die Tierwelt am Privatstrand wohl laut anderer Gäste so beeindruckend sei , dass wir uns schon fragten, ob unser typischer Touristenausflug samt privaten Guides in den benachbarten Nationalpark vielleicht doch übertrieben sei. Wie auch immer, wir wollten beides probieren. Der Privatstrand befindet sich in einem ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️-Resort. Susan hat dort noch 2 Häuser auf dem Gelände, welche sie wohl für 300 und 1000 Dollar/Nacht 😱 vermietet. Sie musste persönlich anwesend sein und uns dort hinein begleiten. Sie stellte uns dem Strandpersonal vor, welches dann für unser Wohl in Form von Liegestühlen, Sonnenschirm, Handtücher, Bodyboard und Buddelzeug für Sandschlösschen verantwortlich sein sollte. Na das war ja mal etwas ungewohnt. Wir waren die ersten am Strand und gingen erst einmal schwimmen. Die Wellen waren teilweise ganz schön hoch, aber toll! Im Laufe der Zeit entdeckten wir auch ein paar Tiere, wie z.B. ein Tukanpäarchen, gaaaanz viele Einsiedlerkrebse, die quasi in Herden über den Strand krabbelten, einen Stirnlappen- Basilisken, der flott auf zwei Beinen vor uns wegrannte, Krabben und später noch ein Faultierweibchen mit Nachwuchs. Ja, das waren schon einige Tiere, die wir zu Gesicht bekamen.👍 Irgendwann füllte sich der kleine Strandabschnitt unter Palmen mit Franzosen und Amerikanern. Uns wurde es zu voll und irgendwie war das auch nicht so unser Ding, Cocktail schlürfend auf der Liege abzuhängen. Kurzum: Nachdem wir die überteuerten, lieblos zubereiteten Snacks gegessen und die zuckersüßen und dadurch leider wenig durstlöschenden, Getränke geschlürft hatten, machten wir uns auf den Weg, um etwas kompliziert die Rechnung dafür zu bezahlen. Da wir lieber persönlich bezahlen wollten, statt einfach nur die Kreditkarte aus der Hand zu geben, mussten wir auf ein Shuttle warten, dass uns bergauf zum Restaurant brachte. Das dauerte auf jeden Fall und war schräg überorganisiert. Schlussendlich klappte es jedoch und über uns hüpften beim Bezahlen sogar noch viele kleine Squirrel Monkeys. Hinunter gingen wir dann auf dem internen Trail des Resorts, konnten aber keine weiteren tropischen Tiere entdecken, nur große Villen und sehr junge Bauarbeiter 🧐. Es war insgesamt ein sehr schöner Tag, an dem wir an einem besonderen Strand faulenzen durften und interessante Tiere sahen. Wir waren nun sehr gespannt darauf, wie unsere dreistündige Tour mit Mauro durch Costa Rica’s wohl bekanntesten Nationalpark werden würde. Diese startete am darauffolgenden Tag morgens 7:00 Uhr.

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