Abel-Tasman-Nationalpark: Genau unser Geschmack
„Der Abel-Tasman-Nationalpark ist der kleinste, aber einer der beliebtesten Nationalparks in Neuseeland und bekannt für seine goldenen Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und dichten Küstenregenwald.“ So stand es im Internet und versprach damit beinahe alles, was wir so richtig gut finden. Wir packten also unsere Rucksäcke, zogen Wanderschuhe an und machten uns auf den Weg. Wir starteten am Ausgangspunkt des Abel Tasman Küstenwanderweges kurz hinter Marahau. Dort befindet sich ein überschaubarer Parkplatz neben einem wirklich empfehlenswerten Beach-Restaurant mit lauschiger Atmosphäre.



Von Marahau entlang der Küste zur Apple Tree Bay
Unser Ziel? Wir hatten nicht wirklich eins und wollten einfach sehen, wie lang wir so Lust hatten. Schlussendlich liefen wir knappe 5 km bis zur Apple Tree Bay. Auf einem schönen Pfad mal an der Küste im Wald, dann wieder direkt an weitläufigen Stränden entlang und manchmal von Bucht zu Bucht „kletternd“ genossen wir den Nationalpark und seine Vogelwelt bei zunehmender Ebbe. Pauline hüpfte auch irgendwann ins Wasser, doch mir was es ehrlich gesagt etwas zu kalt.



Abendessen mit Blick auf den Abel Tasman
Für den Hin- und Rückweg brauchten wir dennoch 4 1/2 Stunden, einfach weil wir immer wieder die herrlichen Ausblicke aufsogen und kleine Abstecher an die menschenleeren Strände machten. Als wir dann gegen frühen Abend schon beinahe zur goldenen Stunde (in Neuseeland so gegen 18:00 Uhr 🤭) die Beach-Bar erreichten, gönnten wir uns glücklich von den Eindrücken des Tages ein äußerst leckeres (und bezahlbares) Mahl und fuhren später im Sonnenuntergang die schöne Küstenstraße entlang wieder zu unserer Farm in Hope.



Abel Tasman: Hätten wir doch mehr Zeit eingeplant
Ist nun die Beschreibung für den Nationalpark zutreffend? Ich denke das schon und irgendwie sollte man sich vielleicht auch noch 1-2 Tage mehr Zeit nehmen und wirklich an einer der schönen, einsamen Strände campen. Nur klein fanden wir ihn nicht, denn als wir anfangs überlegten, wo wir starten sollten, wurde schon klar, dass wir auch viel länger weiter nördlich fahren könnten, wo es natürlich noch mehr Strände und Buchten geben sollte. Da wir aber weniger im Auto sitzen und lieber mehr wandern wollten, reichte uns dies fürs erste. Im Nachhinein denke ich jedoch „Mh…hätten wir da mal etwas mehr Zeit eingeplant. Ob der Norden wirklich schöner ist?“ Schrecklich dieses optmimieren, selbst wenn man so eine tolle Reise macht. Da muss ich mich selbst manchmal sehr bremsen. Ich übe… 😜




Wo waren unsere Stopps nochmal? Auf dieser Karte (FindPenguins) markieren wir unsere komplette Reiseroute 2025/2026 live, von Japan über Taiwan, Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien und den USA.
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