Katoomba in den Blue Mountains: Abenteuer, Panoramen und die spektakuläre Scenic World
Katoomba in den Blue Mountains: Abenteuer, Panoramen und die spektakuläre Scenic World

Katoomba in den Blue Mountains: Abenteuer, Panoramen und die spektakuläre Scenic World

Fantastische Panoramen, herrliche Wanderwege und abenteuerliche Seilbahnen, dies alles verspricht das Internet für die Scenic World in Katoomba, wenn man nach Aktivitäten in den Blue Mountains sucht. Wir haben es getestet und hatten einen äußerst ereignisreichen Tag.

Scenic World Katoomba – lohnt sich der Besuch wirklich?

Am nächsten Morgen wurden wir von den Sonnenstrahlen geweckt und machten uns gleich auf den Weg zur Scenic World in Katoomba. Für diesen Park bestehend aus einer Seilbahn quer übers Tal, der steilsten Kabelbahn der Welt und einer weiteren kleinen Seilbahnstrecke hatten wir online um 11:00 Uhr Tickets gebucht. Wie wir später feststellten, könnte man prinzipiell auch mit dem Auto nach Katoomba fahren, auf dem Rand der Felsen um das Blue Mountain-Tal herumwandern, sich separat die Three Sisters anschauen und dann ins Tal hinein wandern. Leider sind aber mehrere Wanderwege gesperrt und dies ist nicht immer ganz konkret zu Beginn einer Wanderung ausgeschildert. Wir hatten nun die Tickets und standen mit vielen anderen Touristen in diversen Schlangen, um in die Bahnen zu gelangen. Dadurch haben wir mindestens eine Stunde Zeit mit Rumstehen „verloren“, nutzten sie jedoch um mit Fritzi zu telefonieren, Leute zu beobachten und deren Nationalitäten zu erraten (Australier? Amis? Europäisch? Franzosen/Belgier, Schweizer, Deutsche? Oder Asiatisch? Chinesen, Japaner oder Südkoreaner, Inder?). Natürlich lagen wir nicht immer richtig ;).

Die Scenic Railway: Australiens steilste Seilbahn sorgt für Adrenalin

Was sich für uns wirklich für den Spaßfaktor lohnte war die Kabelbahn. Ursprünglich wurde sie im 19.Jahrhundert für den Kohletransport erbaut, wird jedoch seit den 1940igern für den Tourismus genutzt. Etwas besorgt auf Grund der jüngeren Katastrophe in Lissabon stieg ich natürlich trotzdem ein. Immerhin war diese Bahn ja ein hochmodernes Gefährt. Gerade wunderten wir uns noch über die sehr schrägen Sitze und Hinweise, die Rucksäcke und Taschen festzuhalten, als diese sehr moderne Bahn schon steil nach unten schoss. Ja, sie schoss und fuhr nicht entspannt. Sie machte ihrem Ruf alle Ehre und rasant ging es mit einer Neigung von 52° (= Gefälle von 128%) durch einen Felsentunnel 310m hinab in den den Jamison Valley Regenwald. Es macht jedenfalls riesigen Spaß und ist absolut empfehlenswert. Achtung: Gepäck zwingend festhalten, sonst fliegt es über die Köpfe aller nach vorn durch die Bahn!

Wandern oder Scenic World? Unsere persönliche Einschätzung

Würden wir den Park mit all seinen Attraktionen weiterempfehlen? Hat er seine Versprechen gehalten? Ich kann da gar kein klares Ja! oder Nein! schreiben, denn für Familien mit kleinen Kindern oder für Besucher mit wenig Zeit gäbe es sicherlich eine klare Empfehlung. Du kommst schnell von A nach B, musst nicht auf und ab wandern, nur eben manchmal etwas anstehen. Für uns, die sehr gern wandern und gut zu Fuß sind, war es eher o.k., vor allem, weil der eigentlich spannende Wanderweg von den Three Sisters ins Tal leider gesperrt war und wir diesen ohnehin nicht machen konnten. Wir laufen ja eher entspannt durch die Gegend, gucken uns hier noch etwas an, beobachten dort nochmal u.s.w.. Daher war für uns die Zeit bis zur letzten Fahrt eher knapp bemessen und wir haben uns geärgert, dass wir nicht schon gleich ganz früh am Morgen mit der ersten Bahn gestartet sind. Allerdings kann man noch nach der Schließung das Gebiet entdecken und dabei haben wir tatsächlich noch einen schwarz-gelben, sehr witzigen Kakadu gespottet. Richtig viel Spaß hatten wir allerdings mit der steilen Bahn und das möchte ich auch nicht missen. 

Abschied von den Blue Mountains: Kaffepause mit einer besonderen Begegnung

Die Zeit in den Blue Mountains verging wie im Flug und wir hätten gern noch mehr Tage dort verbracht. Es gibt so viel zu entdecken! Für uns sollte es aber nach knapp 6 Wochen Australien weiter nach Neuseeland gehen. So mussten wir uns traurigen Herzens nach einem letzten Kaffee mit schöner Aussicht und einem „glücklichen“ beinahe Zusammenstoß mit einer noch trägen, ausgewachsenen Eastern Brownsnake  (höchst giftigen Schlange) zurück auf den Weg nach Sydney machen. Meine einzige Motivation: den berühmten Bondi-Beach besuchen, oder wie die Australier sagen: Bondej Beach. 

Wo waren unsere Stopps nochmal? Auf dieser Karte (FindPenguins) markieren wir unsere komplette Reiseroute 2025/2026 live, von Japan über Taiwan, Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien und den USA. 

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