Von Hokitika zu den Pancake Rocks
Wir verließen recht früh das kleine Küstenstädtchen Hokitika in Richtung Kaikōura, hatten aber, weil uns der Weg bis dorthin zu lang war, einige Stopps geplant. Dazu gehörte neben den Pancake-Felsen im Paparoa Nationalpark auch ein mehrtägiger Stopp an der nördlichen Küste der Südinsel in Hope* auf einer Farm nahe des Abel Tasman Parks sowie dem Lake Rotoito, in dem es 1,5 m große Aale geben sollte.

Bei herrlichstem Sonnenschein und angenehmen 25 °C machten wir uns nach einem kurzen erneuten Abstecher zur Glühwürmchenhöhle. Diese sah bei Tageslicht allerdings total unscheinbar aus. Mit diesem Wissen im Gepäck ging es weiter an der Küste entlang, zur linken der herrliche Ozean und zur rechten die Gebirgskette. Was für eine Panoramafahrt! Nach etwa einer Stunde erreichten wir bereits den Paparoa Nationalpark. Dort erkundeten hier auf einem kleinen Rundweg die interessanten Felsformationen am Meer und beobachten ein paar Delfine, die vor der Küste hin- und herschwammen.



Warum heißen die Felsen Pancake Rocks?
Warum diese bizarren Felsformationen den Namen Pancake Rocks tragen, sticht sofort ins Auge. Es sieht wirklich so aus, als hätte man eine zarte Schicht auf die nächste gelegt. Um uns herum in der Brandung waren die tosenden Wellen zu hören, welche an den Felsen brechen, in die Höhlen schießen und das Gestein weiter ausspülen. Dabei strömen die Wassermassen mitsamt der vorhandenen Luft durch enge Löcher und Röhren im Felsen. Dies ist war nicht nur durch die Blowholes sichtbar. Wir konnten es nahezu spüren, als wir oben den Weg entlangliefen. Lautes Getöse der an den Felswänden zerberstenden Wassermassen, Zischen der herausströmenden Luft und immer wieder feine umherfliegenden Wasserperlen machen dieses Schauspiel wirklich fühlbar.


Unseren Besuch rundeten wir natürlich mit hausgemachten Pancakes im Besuchercafé ab, bevor wir nach Richmond weiterfuhren.
*Hope ist ein friedlich anmutendes Dorf neben der kleinen Küstenstadt Richmond, wo sich eine Farm an die nächste reiht. Auf dem Farmers Market leckere frische Produkte aus der Nachbarschaft kaufen kann. Wir wohnten hier auf Rogers Hof, dem tiefenentspannten Tierarzt der Gegend und leidenschaftlichen Yak-Züchter. Er und seine Frau hatten einen der Ställe zu einer äußerst charmanten, gemütlichen und sehr günstigen AirBnB-Unterkunft mit allem erdenklichen Pipapo ausgebaut. Das war so gemütlich, hier hätten wir noch ewig bleiben können.


Wo waren unsere Stopps nochmal? Auf dieser Karte (FindPenguins) markieren wir unsere komplette Reiseroute 2025/2026 live, von Japan über Taiwan, Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien und den USA.
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