Coromandel Peninsula: Krank auf Reisen und trotzdem angekommen
Coromandel Peninsula: Krank auf Reisen und trotzdem angekommen

Coromandel Peninsula: Krank auf Reisen und trotzdem angekommen

Auf dem Weg zur Coromandel Peninsula

Nach beinahe 7 Monaten auf Reisen und einer erneuten Fülle von Eindrücken in Neuseeland war es für uns erneut an der Zeit, etwas länger an einem schönen Ort zu verweilen. Dafür suchten wir uns die Halbinsel Coromandel aus. In der Hoffnung darauf, Strand und Wandern miteinander verknüpfen zu können, sollte dies unser nächstes Ziel sein.

Manchmal kommt alles anders …

Was wollten wir nicht alles auf dem Weg zur Halbinsel erleben: Huka Falls, Thermalquellen, Matamata (Hobbiton) und Te Puia (Kulturzentrum Māori). Leider jedoch kam nach einer weiteren kleinen Wanderung zu den Tawhai Falls („Gollums Pool“) mit tollem Ausblick auf den Vulkan meine Grippe richtig durch, die sich ja schon seit unserem Wandertag auf dem TAC ankündigte. Für die nächsten 3 Tage sollte ich krank mit Fieber im Bett bzw. Auto liegen. Ich quälte mich gerade noch so zu den überfüllten, aber doch sehr beeindruckenden Huka Falls und bekam dann bis Coromandel eigentlich nichts mehr mit. 

Marcus und Pauline schauten sich noch ein paar Thermalquellen an und in Rotorua erkundeten sie einen Wald mit 100-jährigen Mammutbäumen. Leider hatten wir in Rotorua die beengteste Unterkunft der bisherigen Reise gebucht und so steckte ich leider alle an. Ich kann von diesem Teil der Reise nichts berichten, außer vielleicht welche Medikamente helfen, wie ätzend das Krank sein auf Reisen ist oder wie sehr ich mir zumindest ein eigenes Bett wünschte. 

Bäumchen wechsel dich im Krankenlager

Bei unserer Ankunft auf Coromandel war ich endlich beinahe fieberfrei und schlief mich in einem eigenen Zimmer gesund. Das war sehr gut so, denn ab dem kommenden Tag wechselte Pauline ihren Schlafplatz gezwungener Maßen zu mir, weil es Marcus komplett umgehauen hatte. So spielten wir ein wenig „Bäumchen wechsel dich“ mit Schlafplätzen im „Hospital“ und jeder pflegte jeden. 

Zehn Tage Coromandel: Strand, Thames und ganz viel Erholung

Ein tolles Haus mit Meerblick, blühendem Garten und Terrassen rund ums Haus, welches laut Eigentümern früher sogar die Herberge für einen ehemaligen deutschen Bundeskanzler gewesen sein sollte*, wurde nun unser „Wohlfühlplatz“ an dem jeder für sich und wir alle miteinander gesund werden konnten. Bis auf ein paar Strandspaziergänge, Ausflüge in die entspannte 50iger Jahre Stadt Thames mit all ihren Kirchen und Kirchenläden (Bücher, Kaffees, Good will-Shops) und einem schönen Ausflug über die Insel zum namensgebenden Städtchen Coromandel, haben wir in den 10 Tagen hier nicht viel erlebt. Und wisst ihr was? Es war herrlich!
*Zu dieser Geschichte haben wir recherchiert, konnten aber wirklich keine Infos finden.

Wo waren unsere Stopps nochmal? Auf dieser Karte (FindPenguins) markieren wir unsere komplette Reiseroute 2025/2026 live, von Japan über Taiwan, Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien und den USA. 

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