Queenstown bei Sonnenuntergang – Pauline kommt in Neuseeland an
Queenstown bei Sonnenuntergang – Pauline kommt in Neuseeland an

Queenstown bei Sonnenuntergang – Pauline kommt in Neuseeland an

Pauline kommt in Queenstown an

Sonnenuntergang über Queenstown

Am Abend des 21. Februars fuhren wir im Sonnenuntergang ins nahegelegene Queenstown zum Flughafen, um Pauline abzuholen. Das hört sich etwas kitschig an und irgendwie war es das auch, auf schöne Art. Die Landschaft zwischen Wānaka und Queenstown ist hübsch, aber als wir mit der untergehenden Sonne ins Tal nach Queenstown fuhren, war das schon wirklich atemberaubend. Auf dem Meer ballten sich düstere Wolken und bereiteten sich auf ein Gewitter vor, während die umliegenden Berge durch das Abendlicht in Gold getaucht waren. Das sah irre aus!

Endlich wieder zu dritt

Wir nutzten noch etwas die Zeit, um uns das überfüllte, sehr touristische Queenstown anzuschauen. Auch hier ist die Umgebung wirklich schön, aber eben alles viel zu überlaufen. Wie auch immer, am Flughafen quetschten wir uns zwischen viele sehr freundliche Asiaten und warteten auf unser nun schon 22jähriges „Humpelbein“. Pauline sammelt ja sehr gern Muscheln, Steine & Co auf Reisen, würde sie damit durch den Bio-CheckIn kommen? Irgendwie kam ein Golfer nach dem anderen durch die Tür sowie erschöpfte Eltern mit Kleinkindern, aber noch immer keine Pauline. 

(Nur so am Rande: Hier in Queenstown sollte ein internationales Golfturnier stattfinden. Nun endlich erklärten sich die mehr als exorbitanten Preise für Unterkünfte in der Region, welche ja durch die Sommerferien eh schon überteuert waren.)

Biosecurity-Check: Muscheln dürfen mit

Nach etwa 45 Minuten kam nun endlich als eine der letzten Passagiere unsere lachende Tochter durchs Gate. Hach wie toll! Und tatsächlich, sie wurde intensivst gefilzt und vom Spürhund beschnuppert, musste ihre Muschelsammlung vorzeigen, durfte sie aber einführen. Glück gehabt!       

Achtung, Possums auf der Straße!

Nach einem bereinigendem Gewitter war der Himmel auf dem einsamen Rückweg in absoluter Dunkelheit nun sternenklar. Wir mussten einfach irgendwann stehen blieben, um ihn auch wirklich zu bestaunen. Keine Lichtverschmutzung weit und breit, dass lohnte sich! Hin und wieder allerdings mussten wir in Schlangenlinien fahren, nicht weil wir betrunken waren, sondern weil mit der Dunkelheit auch sämtliche nachtaktive Säugetiere die Straße erobern wollen. Besonders witzig verhielten sich die Possums. Sie rannten nicht weg, sondern erstarrten leider einfach. Glücklicherweise waren sie eher am Seitenstreifen und nicht auf der Straße. Nur eines saß darauf, als wir uns näherten. Als wir vorsichtig abbremsten erstarrte es nur und die Hupe löste dann eine verrückte Übersprungshandlung aus. Völlig verwirrt drehte es sich im Kreis, starrte mit seinen dunklen Kulleraugen aufs Auto, schnappte noch nach Insekten, welche das Scheinwerferlicht angezogen hatte und rührte sich dann wieder nicht vom Fleck, so dass wir es langsam umfahren mussten. Dieses Verhalten erklärte leider dann auch die unzähligen Kadaver auf Neuseelands Straßen, besonders auf der Südinsel.  

Wo waren unsere Stopps nochmal? Auf dieser Karte (FindPenguins) markieren wir unsere komplette Reiseroute 2025/2026 live, von Japan über Taiwan, Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien und den USA. 

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