Sonne-Mond-See – Ein erster Hauch von Formosa
Sonne-Mond-See – Ein erster Hauch von Formosa

Sonne-Mond-See – Ein erster Hauch von Formosa

Zwischen Autobahnen, Affen und Tempeln

Mit einem teuren, aber schrottigen Mietwagen stürzte sich Marcus in den chaotischen Straßenverkehr Taiwans. Überholen nur rechts? (Wir sind im Linksverkehr!) Nein, natürlich von allen Seiten und je knapper man einschert desto spaßiger ist es. Tempolimit ist reine Willkür und das Parken hinter Kurven sehr beliebt. Unser Weg führte über vielspurige Autobahnen rund um Taipeh und gigantische Städte auf dem Weg zum Sonne-Mond-See. Irgendwie kamen wir tatsächlich heil dort an und entdeckten in den kommenden Tagen die interessante Umgebung mit ihren niedlichen Formosa-Makaken, Palmenplantagen, einem großen Wasserfall und unterschiedlichsten Tempeln. Leider ist das Baden im See grundsätzlich verboten, dabei sieht er mit seinem klaren Wasser so einladend aus! 

Kulinarische Überraschungen und herzliche Begegnungen

Ach ja, zum ersten Mal seit Wochen gab es statt Convenience-Mahlzeiten echtes taiwanesisches Essen – frisch, würzig und äußerst fischig bzw. „krabbig“. Am zweiten Abend im Restaurant sprach uns plötzlich ein junger Mann vom Nachbartisch an. Er hatte gesehen, dass wir etwas probieren wollten (So eine Art Currywurst, allerdings mit Krabbenfleisch.), uns aber nicht so recht trauten. Also bot er uns von seiner Portion eine Kostprobe an und hieß uns freundlich in Taiwan willkommen. Wir nahmen das Angebot gern an. Es hat uns leider nicht wirklich geschmeckt, aber trotzdem hat uns diese Herzlichkeit wirklich sehr berührt.

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