Roys Peak Wanderung in Wānaka – Traumhafter Gipfelblick über Neuseeland
Roys Peak Wanderung in Wānaka – Traumhafter Gipfelblick über Neuseeland

Roys Peak Wanderung in Wānaka – Traumhafter Gipfelblick über Neuseeland

Roys Peak Wanderung – Eine der schönsten Wanderungen Neuseelands?

So viele Berge um uns herum, natürlich mussten wir da hinauf! Nachdem wir die Gegend um die Twin-Falls etwas ausgekundschaftet hatten, nahmen wir uns die Roys Peak Wanderung vor. Diese 16 km lange Wanderung ist mit etwa 5-7 Stunden veranschlagt und verspricht einen spektakulären Blick auf 1578m über die Berg- und Seenwelt rund um Wānaka

Früh am Morgen zum Roys Peak

Gleich frühmorgens starteten wir mit einem tollen Picknick im Gepäck und ganz viel Wasser. Wir hatten von der Wanderung auf den indonesischen Vulkan Rinjani gelernt und nahmen uns vor, auch hier nach je 2 Stunden eine ausgiebige Trink- und Futterpause einzulegen, um die insgesamt 2600 Höhenmeter entspannt zu schaffen. Als wir am Parkplatz ankamen, war dieser beinahe schon voll belegt und wenn man nach oben zum Wanderweg schaute, sah man auch wie die Frühaufsteher sich langsam nach oben kämpften und parallel dazu die Übernachtungs“Gäste“, welche schon auf dem Weg nach unten waren. Es erinnerte etwas an ein Fließband mit bunten kleinen Perlen.

Ein kleiner Schummel am Parkplatz

Am Eingang war tatsächlich ein sehr kleines Schild mit der Aufforderung, in bar eine Gebühr von 10 N$/ Person zu zahlen. In bar? Sonst war doch alles eher digitalisiert? Wir hatten kein Bargeld mit und es gab auch nicht wie sonst vielerorts einen QR-Code für eine Überweisung. Es war jedoch eine Kamera angebracht. Hm… umkehren? Auf keinen Fall! Also fummelten wir etwas Kleingeld aus aller Herren Länder aus dem Portmonee und irgendeinen indonesischen Schein und taten eben so als ob. Hatten wir ein schlechtes Gewissen? Na klar! 

Vermutlich flucht der Farmer jedes Mal nicht ganz jugendfrei über die dreisten Touristen, welche ständig irgendwelche Münzen oder Scheine in Fremdwährungen hinterließen. Wenn man es optimistisch betrachten möchte, ist er aber vielleicht auch ein sehr ambitionierter Sammler und freut sich über besonders hübsche Scheine und gut erhaltene Münzen? Wir wollten uns nicht von unserem schlechten Gewissen plagen lassen und sahen es ganz positiv. Indonesien hat wirklich äußerst hübsche Scheine🤭.

1.300 Höhenmeter mit spektakulärer Aussicht

Der Weg schlängelte sich wirklich knapp 1300 Höhenmeter im Zick- Zack nach oben und die Sicht auf das Umland war nie von Bäumen gestört. Gott sei Dank hatten wir Sonnenschutz und Caps dabei. Das war schon sehr motivierend mit solch einem Ausblick zu wandern. Je höher wir kamen, desto weiter schauten wir ins Landesinnere. Immer mehr schneebedeckte Gletscher und Flussläufe des Aspiring-Nationalparks zeigten sich und all das bei blaustem Himmel und Sonnenschein. Es war schon beinahe zu idyllisch, denn hier und da grasten Schafe inmitten knallig pink blühender Kronen-Lichtnelken, (neuseeländischer) Edelweiß, rosa Disteln und gelber Königskerzen. Gegen Dämmerung kamen sogar noch herumhüpfende aufgeweckte Kaninchen hinzu.

Der Gipfel des Roys Peak – Ein unvergesslicher Rundumblick

Bei all der Ablenkung und unseren Pausen mit leckerem Essen schien uns der Weg bis zum ersten echten Aussichtspunkt und Ziel für die meisten Wanderer gar nicht so anstrengend. Es wurde zwar merklich einsamer, doch auch deutlich kühler und windiger, je höher wir kamen. Als wir uns dann Richtung Gipfel aufmachten pfiff uns schon ordentlich der Wind um die Nase und wir mussten uns tatsächlich unsere warmen Pullis und Jacken anziehen. Zudem wurde der Pfad hier stellenweise doch schon anstrengender, aber nur für ganz kurze Zeit. Oben angekommen waren wir kurzzeitig ganz allein und wurden mit einem unglaublichen 360°- Rundumblick belohnt. Wir hatten das Gefühl, beinahe ganz Neuseeland bis zur Nordinsel zu sehen. Fantastisch!

Der lange Rückweg ins Tal

Leider ist dieser Pfad kein Rundweg und man schaut zwar immer in schönste Natur während des Rückwegs, aber fühlte sich schon wie eine Ewigkeit an. Es war nicht anstrengend, nur manchmal durch die Steine etwas rutschig, zog sich aber eben ziemlich in die Länge. 

Dennoch war es ein schönes Gefühl, nun selbst in der Kette der abwärts Wandernden zu sein. Uns begegneten nun viele Jugendliche die mit Schlafsäcken bepackt nach oben schnauften, um dort den Sonnenuntergang zu bestaunen, zu feiern oder einfach nur einen herrlichen Sternenhimmel zu genießen. Das war möglich? Hätten wir das mal gewusst…

Wo waren unsere Stopps nochmal? Auf dieser Karte (FindPenguins) markieren wir unsere komplette Reiseroute 2025/2026 live, von Japan über Taiwan, Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien und den USA. 

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