Hokitika Gorge und Hokitika – Schlucht, Goldgräberstadt und Sonnenuntergang
Hokitika Gorge und Hokitika – Schlucht, Goldgräberstadt und Sonnenuntergang

Hokitika Gorge und Hokitika – Schlucht, Goldgräberstadt und Sonnenuntergang

Ein Abstecher zur Hokitika Gorge

Auf dem Weg zum nächsten Schlafplatz in Hokitika gönnten wir uns einen etwas längeren Umweg zur viel beworbenen Hokikita Schlucht. Von der Hauptstraße aus fährt man mehrere Kilometer gut ausgebauter Straße durch kleine Dörfer, die plötzlich auf einen gut besuchten Parkplatz endet. Von hier aus startet ein kleiner Rundweg am milchig blauen Fluß entlang über Hängebrücken und durch den urigen Wald. Auf den Bildern anderer Reisender erstrahlt ja das Wasser in kräftigstem Türkis. Wir jedoch blickten auf grau- blaues milchiges Wasser. Lag es an den Regenfällen? Oder an der Tageszeit? Vielleicht doch an der Bildbearbeitung? Wir wissen es nicht, konnten uns aber hier sehr gut die Beine vertreten und genossen einfach das Vogelgezwitscher in grünster Umgebung. 

Hokitika – Die Goldgräberstadt der Westküste

Hokitika, im Jahr 1864 als Goldgräbersiedlung gegründet, war eines der Zentren des Goldrausches an der Westküste . Von hier aus wurde das meiste abgebaute Gold direkt vom Hafen nach Melbourne verschifft. Allerdings galt Hokitikas Hafen als sehr gefährlich, denn viele Schiffe (mindestens 40) sanken hier. Grund dafür ist die berüchtigte „Hokitika Bar“, eine Sandbank an der Flussmündung zum Hokitika River. Diese verschob sich ständig mit den Gezeiten und machte das Anlanden so gefährlich. 

Oldtimer und nostalgischer Charme

Geht man durch Hokitika fühlt man sich ein wenig wie in einem 50iger Jahre Film. Nicht nur die nostalgischen Plakate am Theater, die Cafés oder irgendwie auch die Straßenzüge (flach, in Quadrate eingeteilt, Kirche im Zentrum, Kino/Theater am Markt) strahlen dies aus. Verstärkt wird das ganze zudem durch witzige Bilder im Stil dieser Zeit mit wirklich schrägen Motiven auf Chipspackungen im Supermarkt. Hinzu kommen noch die alten Cadillacs, Pontiacs oder Mustangs, welche einem an der Westküste wirklich oft begegnen und Marcus oder Paulines Herz höher schlagen ließen. Die Fans der „Klassiker“ kommen hier wirklich auf ihre Kosten. Manchmal fühlte ich mich hier wie in einer Filmkulisse aus „Zurück in die Zukunft“.

Sonnenuntergang am Hokitika Beach

Abends trifft sich die halbe Stadt zum Sonnenuntergang am kilometerlangem Sandstrand. Dort findet man nicht nur ein nachgebautes Schiffswrack zum Gedenken der verunglückten Seefahrer, sondern man kann hier auch wie in einer Freiluftgalerie tolle Kunstwerke aus Treibgut bestaunen oder selbst kreativ werden. Diese Atmosphäre hier war doch sehr besonders.

Wo waren unsere Stopps nochmal? Auf dieser Karte (FindPenguins) markieren wir unsere komplette Reiseroute 2025/2026 live, von Japan über Taiwan, Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien und den USA. 

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