Ein verstecktes Naturparadies im Geoforest Park
Die Wanderung zum Gipfel des zweithöchsten Bergs Langkawis ist ein wahres Abenteuer. Sie führt durch den Geoforest Park mit uralten Felsformationen und Regenwald vorbei an tollen Wasserfällen und einem wunderschönen blauen Pool, in dem man sich herrlich abkühlen kann. Wir hatten Glück und waren fast allein dort. Hätte ich gewusst, was für ein steiler Pfad uns noch bevorstand, dann hätte ich mich noch wesentlich länger ausgeruht. Vom kleinen versteckten Pool, den wir über Treppenstufen und nach dem Durchqueren des Flusses sowie weiteren 20 Minuten Wanderung erreichten, gelangten wir anfangs über einen schmalen Sandweg weiter in den Regelwald.



Der anspruchsvolle Aufstieg zum Peak 701
Dieser Trail führte uns nun stetig höher und schon bald kletterten wir über umgefallene Bäume an rutschigen Hängen und Seilen entlang immer weiter in die Höhe. Dieser Aufstieg war ziemlich anspruchsvoll, vor allem bei der Hitze und auf Grund eines fehlenden ausgebauten Trails. Wir kletterten knapp 2 1/2 Stunden steil bergauf und schwitzten das Wasser, welches wir tranken, nahezu direkt wieder aus. Oben angekommen wurden wir von einem 360°- Rundblick belohnt. Dieser war schon toll, aber das tatsächlich spannende an dieser Wanderung war für uns alle irgendwie doch der Weg an sich, wie wir im Nachhinein feststellten: herausfordernd, mit einigen Kletterpassagen aber machbar.



Abstieg mit Nervenkitzel
Den Rückweg meisterten wir dann recht rasant indem wir uns an den Seilen hinabschwangen (eigentlich eher gleiten;)), wie kleine Äffchen eben. Anders war dieser Weg auch gar nicht zu meistern. Nach einem erneuten und notwendigem (!) Bad im Pool kamen wir gesund und munter wieder am Eingang an. Das freute freute besonders den Parkranger, der uns nun endlich auf der Liste der Besucher streichen konnte, denn immerhin wurde es ja bereits dunkel.



Eine unerwartete Begegnung zum Schluss
Marcus musste dann noch unbedingt ein paar Hornvögel fotografieren, so dass Pine und ich schon vorausliefen. Leider war es schon so spät, dass selbst die Grab-Fahrer fast alle schon weg waren. Wo blieb denn Marcus nur? Irgendwann hielt neben uns plötzlich ein Moped. Und wer stieg ab? Marcus 😅
Ein lieber Ranger hatte uns wohl zum Ausgang gehen sehen und zählte für sich 1 und 1 zusammen, als er weiter oben an der Straße Marcus entdeckte. Er fragt ihn, ob er zu uns gehörte und bot ihm dann direkt an, ihn nach unten zu fahren. Na da hatte ja Marcus Glück gehabt! Was für liebe Menschen es doch gibt…

Wo waren unsere Stopps nochmal? Auf dieser Karte (FindPenguins) markieren wir unsere komplette Reiseroute 2025/2026 live, von Japan über Taiwan, Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien, Neuseeland, Tahiti und ???
