Ankunft auf Neuseelands Südinsel: Gletscher, Seen und hohe Preise
Ankunft auf Neuseelands Südinsel: Gletscher, Seen und hohe Preise

Ankunft auf Neuseelands Südinsel: Gletscher, Seen und hohe Preise

Ein Traumziel wird endlich Realität

Schon so lange war Neuseeland eines meiner Traumziele. Warum eigentlich frag ich mich seit etwa 4 Wochen. Waren es die vielen Dokumentationen über die Neuseländischen Südalpen mit all ihren Gletschern direkt neben dem Pazifik? Lockten mich, von meinem Mann angesteckt, die unzähligen Wasserfälle inmitten grünster Täler? Vulkane und Geysire? Wale? Das Versprechen einer fantastischen Kulisse ohne tödliche Insekten und Amphibien, die im Nachbarland Australien heimisch sind? Vermutlich ist es eine Kombination aus allem und ich stellte mir ein fast tropisches Paradies jedoch mit angenehmen Temperaturen vor. Jedenfalls waren wir zu diesem Zeitpunkt noch sehr gespannt auf die Ankunft auf Neuseelands Südinsel.

Der erste Schock: Neuseeland ist deutlich teurer als erwartet

Mietwagen statt Wohnmobil – unsere Entscheidung

Noch in den Blue Mountains Australiens planten wir eine ungefähre Reiseroute und buchten für sechs Wochen einen Mietwagen. Anfangs liebäugelten wir noch mit einem Wohnmobil, doch wie sich schon bei ersten Recherchen zeigte, waren die Preise astronomisch hoch. Außerdem wollten wir mal wieder länger an schönen Orten verbringen, nicht nur 2- 3 Nächte, wie es auf unserer Tour durch Queensland in Australien der Fall war. Zudem plante Pauline, nach ihrem Desaster auf den Philippinen (Bänderanriss), uns für 6 Wochen auf unserer Tour von der Süd- zur Nordinsel anzuschließen und sich etwas zu erholen. Wir freuten uns sehr, aber im WoMo schien es uns allen für solch lange Zeit im WoMo nicht wirklich zumutbar 🤭. 

Unterkunft in Wānaka: Airbnb-Rettung in letzter Minute

Also buchten wir uns für die erste Woche in Wānaka, etwa 45 Minuten von Queenstown entfernt, ein schönes Haus. In Neuseeland waren derzeit noch Sommerferien und die Preise rund um Queenstown und Wānaka bis zum Fjördland astronomisch hoch. Unser erstes Haus mit etwa 180€/Nacht schien da noch ein Schnäppchen zu sein und das ohne Supermarkt oder so in der Nähe. Dank eines Buchungsfehlers bei Airbnb waren wir gezwungen, eine neue Unterkunft zu wählen. Nun, bereits eine Woche vor unserer Ankunft, gab es noch weniger bezahlbare Hütten, selbst im Schlafsaal sollten wir 75€ / Person pro Nacht zahlen. Ernsthaft? Glücklicherweise schaltete sich die Buchungsagentur des ersten Hauses ein und forderte Airbnb auf, den Fehler zu beheben. Zudem kam noch eine Mail unsererseits (hier mal ein Hoch auf ChatGPT) und plötzlich bot Airbnb an, die Differenz zum neuen Mietpreis zu zahlen. Was für ein Glück! So konnten wir ein toll ausgestattetes Haus in Wānaka buchen (300€/Nacht) und selbst das war das günstigste für diesen Zeitraum. 

Hinzu kamen etwa 50€/Tag für das Auto. Insgesamt lagen wir also jetzt schon bei 2450 € nur für 1 Woche Unterkunft und Auto (sehr klein). Hätten wir doch das WoMo nehmen sollen? Naja, wir mussten davon ja aber nicht alles zahlen „nur“ 1610 €. In der Hoffnung, dass es nur hier so südlich der Insel und dazu noch in den Ferien so teuer wäre, freuten wir uns auf unseren Start. Tatsächlich stellte sich im Laufe der Reise heraus, dass die Preise von Gegend zu Gegend wirklich äußerst variieren, von astronomisch in den touristisch sehr attraktiven und gängigen Orten (Gletscher & Co) bis hin zu vergleichsweise günstig Richtung Norden entlang der Küste.  

Queenstown: Spektakuläre Landung zwischen Bergen und See

Nachdem wir uns nun auf ein schönes Zuhause für eine Woche in Wānaka freuen durften, konnten wir auch unseren kurzen Flug nach Queenstown genießen. Tatsächlich waren wir sehr glücklich über einen Fensterplatz, den wir uns teilen konnten. Schon der Anflug Queenstowns ist ein Erlebnis. Sobald wir Neuseeland erreichten, sahen wir tatsächlich nur Gebirge mit teilweise verschneiten Gipfeln, breite Flüsse, begrünte Hügel und rundherum Meer. Das ist schon sehr beeindruckend! Das Highlight war dann der Landeanflug auf Queenstown. Bei bester Sicht sank die Maschine langsam Meter für Meter zwischen den Bergen in ein enges grünes Tal hinab, welches mit dem Flughafen direkt am Lake Wakatipu endete.  

Strenge Biosicherheit: Empfang mit Polizeihund

Nach einem überaus umfangreichen Sicherheitscheck durften wir dann endlich neuseeländischen Boden betreten. Die Neuseeländer sind ja äußerst streng bzgl. der Biosicherheit (Lebensmittel, Pflanzen, tierische Produkte und gebrauchte Outdoorausrüstung u.s.w.) und jede (!) Person wird von einem Polizeihund beschnuppert. Obwohl die Stimmung hier ziemlich ernst und irgendwie angespannt war, musste ich ein bisschen an mich halten, um den sehr lieben und ambitionierten Hund nicht reflexartig lobend zu streicheln 🫣. Der Flughafen selbst war dann ziemlich unspektakulär, recht klein und etwas in die Jahre gekommen könnte man sagen. 

Wo waren unsere Stopps nochmal? Auf dieser Karte (FindPenguins) markieren wir unsere komplette Reiseroute 2025/2026 live, von Japan über Taiwan, Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien und den USA. 

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