Seebären in Kaikōura und Pāua in Neuseeland – und was bitte sind Pāuas?
Seebären in Kaikōura und Pāua in Neuseeland – und was bitte sind Pāuas?

Seebären in Kaikōura und Pāua in Neuseeland – und was bitte sind Pāuas?

Wie schon bei der Waltour erwähnt, gibt es verschiedenste Meeressäuger in der Gegend um Kaikoura, die man von hier aus beobachten kann. Dazu zählen auch die Neuseeländischen Seebären, die biologisch gesehen eigentlich Robben sind. Es gibt zwei Standorte: den „Kindergarten“ am Ohau Point neben der Küstenstraße* und den Point Kean, am Ende der Halbinsel. Die erwähnten Pāuas findet man beinahe überall am Strand und nach den ersten Exemplaren wurden wir auch noch ganz wählerisch. 

Ōhau Point: Ein Kindergarten voller Seebären-Welpen

Auf unserer Fahrt nach Picton hielten wir nochmals direkt am Ohau Point. Schon beim Aussteigen hörten wir die vielen Welpen (Ja, sie heißen nicht Heuler wie bei den Hundrobben). Es war ein lustiges Schauspiel, was sich uns da bot: Die vielen Kleinen spielten miteinander in der Brandung, geschützt von den Felsen. Kamen sie aus dem Wasser, riefen sie nach ihren Müttern, welche sich am Strand ausruhten. Diese antworteten ihnen und dann „robbte“ das Jungtier zum Säugen dorthin. Gelangte es aus versehentlich an das falsche Muttertier, signalisierte diese das deutlich. War die Mutter noch im Wasser und jagte, heulten die Welpen etwas länger am Strand. Soweit wir das überblicken konnten, waren irgendwann alle der unzähligen Jungtiere versorgt. Dieser Stopp war es auf jeden Fall wert! 

Pāua in Neuseeland: Die schillernden Seeohren

Pāuas sind große Meeresschnecken, die in den flachen Küstengewässern Neuseelands leben. Sie gehören zu den Seeohren, die international meist als Abalone bezeichnet werden.

Erst gegessen, dann gesammelt

Wir haben sie zuerst als eine Art Kartoffelpuffer gegessen (muss man nicht haben,  quasi geschmacksneutral und irgendwie eine gummiartige Konsistenz). Erst einen Tag später fand Pauline besonders schillernde, große Schalen am Strand und wie sich herausstellte, sind die Pāuas zudem dafür besonders geschätzt und berühmt. Die Innenseite der extrem harten Schale leuchtet in intensiven, wellenartigen Blau-, Grün- und Violetttönen. Sie wird in Neuseeland zu traditionellem Māori-Schmuck verarbeitet, in diverse Kunstwerke integriert und geschliffen als Souvenir verkauft. Pauline machte sogar einen Laden ausfindig, in dem man selbstgefundene Schalen schleifen lassen konnte. Sie versuchte es erst selbst, doch dafür ist auf Grund der harten Schale Werkzeug vonnöten, welches man nicht unbedingt für eine Weltreise einpackt.  

Die schönsten Muschelschalen als Souvenir

Und was bringen wir nun mit nach Hause? Na klar, selbstgefundene Pāua-Schalen als Seifenschale! Nach längeren Recherchen haben wir herausgefunden, dass man glücklicherweise einige wenige Exemplare für den Eigenbedarf ausführen darf. Dies haben wir uns mit unserer naturinteressierten Sammeltochter unterwegs angewöhnt, immer nachschauen, was man aus einem Land mitnehmen darf 😉.

Wo waren unsere Stopps nochmal? Auf dieser Karte (FindPenguins) markieren wir unsere komplette Reiseroute 2025/2026 live, von Japan über Taiwan, Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien und den USA. 

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