Australiens Ostküste: Unsere schönsten kleinen Küstenorte von Noosa Heads bis Byron Bay
Australiens Ostküste: Unsere schönsten kleinen Küstenorte von Noosa Heads bis Byron Bay

Australiens Ostküste: Unsere schönsten kleinen Küstenorte von Noosa Heads bis Byron Bay

Warum wir Australiens kleine Küstenorte lieben

Von diesen kleinen ruhigen bis wuseligen Küstenorten haben wir jetzt schon einige gesehen und lieben sie. Großstädte wie Brisbane und Gold Coast haben uns leider trotz toller Konzepte nicht überzeugt, weil es einfach zu wuselig ist. Das hatten wir genug in Japan oder Taiwan, daher bevorzugen wir definitiv die kleinen Orte. In manchen hätten wir einfach hängen bleiben können. Solltet ihr uns also irgendwann vermissen, sind wir vermutlich in einem gestrandet.

Noosa Heads – Heringsdorf auf australisch (nur schöner)

Nehmen wir bspw. Noosa Heads. Dies ist ein kleiner aber sehr feiner (auch preislich 😬) Küstenort. Wir sind dort auf dem tollen Noosa Coastal Walk einmal sämtliche kleine und große Buchten entlanggelaufen und waren begeistert. Das Örtchen ist etwas teurer, hat aber auch wirklich viel zu bieten. Dies hat auch die Jugend für sich erkannt und so mischt sich dieser ganze Schick mit einem sehr entspannten Backpacker und  Surfer Vibe. Schön war es auch mit der letzten Hop on Hop off – Fähre abends durch die Bucht zu fahren: tolle Playlist des „First man on board“, schöner Sonnenuntergang plus Mangroven samt der Kakadus und Papageien. 

Agnes Water & Seventeen Seventy – Australiens entspannter Geheimtipp

Weil Noosa mir so klar in Erinnerung war, habe ich doch glatt unsere vorherigen Zwischenstopps übersprungen. Da waren noch Airlie Beach, Tannum Sands und Agnes Water/ 1770. Der erste verdient mit unserem Rundflug in einer Mini- Propellermaschine (Cessna 208) und seinem angeblich „schönsten Strand der Welt“ einen Extra-Artikel. Tannum Sand war nett für einen Zwischenstopp und Agnes Water soll nun hier Beachtung finden. 

Jason, unser Dive-Instructor in Port Douglas hatte uns den kleinen Küstenort 1770 empfohlen, weil er sehr unaufgeregt, aber sehr schön mit ruhigen menschenleeren Strandabschnitten sein sollte. Leider bekamen wir auf dem kleinen Küstenzipfel so spontan keinen Stellplatz mehr, hatten aber Glück im benachbarten Agnes Water. Hier standen wir sogar mit dem Blick aufs Meer und waren schon leicht beunruhigt, weil der Ort so dermaßen überfüllt wirkte. Dies waren jedoch nur die Tagesgäste und schon bald fuhren diese ab. Gemütlich tranken wir noch einen super leckeren Kokus- Latte in der kleinen, feinen Strandpaar (Pine, wir haben uns dabei an unsere gemeinsame Zeit im ZUS auf Borneo erinnert.☺️).

Vier Stunden Strandwanderung bis nach 1770

Dann wollten wir einen kleinen Strandspaziergang Richtung 1770 machen und dieser dauerte letztendlich mehr als 4 Stunden. Wir liefen irgendwann ganz allein durch den Sand und hatten das Ziel, den letzten Zipfel Land immer vor uns, aber irgendwie kam der nicht näher. Das zog sich gewaltig und als wir endlich ankamen, stand die Sonne schon ziemlich tief. Trotzdem schlenderten wir noch entspannt die Landzunge entlang durchs Wäldchen, gingen schon recht hungrig an wenigen aber netten Restaurant vorbei und ließen das Örtchen auf uns wirken. Wir gaben Jason recht, es war schon sehr chillig hier, weniger touristisch noch als Agnes Water und wirklich sehr zu empfehlen. Irgendwann jedoch mussten auch wir zurück und da kein Bus fuhr, hieß es nun in der Dämmerung auf einem ausgebauten Weg neben der Straße zu laufen. Diese war jedoch kaum befahren und so spazierten wir quasi im Wald zwischen beiden Küstenabschnitten hungrig zurück. Das einzige wilde Tier, welches uns dann begegnete war ein Rotes Riesenkänguruh am Ortseingang. Dieser ausgewachsene Riese fühlte sich aber eher von uns gestört, als wir uns von ihm und hüpfte mit gewaltigen Sprüngen davon.  

Byron Bay – Surfer-Vibes, Delfine und Leopardenhaie

Es ist ein kleiner Küstenort, in dem wir vermutlich den Altersdurchschnitt etwas gehoben haben. Es wimmelt hier nur so von Surfern, Backpackern und/oder jungen Menschen, die ihre Semesterferien genießen. Dementsprechend reiht sich hier ein Surfgeschäft neben das andere, ebenso wie verschiedenste Hostels und Restaurant aller Preisklassen. Das Wasser hier ist auch wirklich fantastisch und die Küste mit dem hügeligen Hinterland atemberaubend. Marcus hatte sogar das Glück spontan einen Tauchgang zur kleinen gegenüberliegenden Insel zu erhaschen. Dort ist er dann auch mit Leopardenhaien geschwommen und wurde kurzzeitig von einem genervten Rochen gejagt. Ich habe mich diesmal ausgeklinkt, wollte mal in Ruhe den Ort erkunden und auf mich wirken lassen. Abends haben wir dann wieder den Aufbruch der sanften „Flugriesen“ beobachtet. Wenn sich die Kolonie mit einem Mal auf den Weg macht, das ist jedes mal ein tolles Erlebnis. Am zweiten Tag haben wir auch hier den Küstenwanderweg rund um den Leuchtturm erkundet. Dieser Ausblick die gesamte Steilküste mit ihren Buchten entlang war schon grandios! Außerdem haben wir hier nebst Rochen und vielen Riesenschildkröten sogar Delfine gesehen. Wunderschön! 

In Byron Bay wären wir gern wieder etwas länger geblieben. Dies wäre wirklich ein fantastischer Ort für unseren Surfkurs gewesen. Das haben wir uns schon so lange vorgenommen, aber die Zeit…in 4 Tagen müssen wir in Sydney sein. Neuseeland wartet!

Wo waren unsere Stopps nochmal? Auf dieser Karte (FindPenguins) markieren wir unsere komplette Reiseroute 2025/2026 live, von Japan über Taiwan, Singapur, Malaysia, Indonesien, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien und den USA. 

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